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№ 59
  
  

LIEBE LESERINNEN UND LESER,



 
Oliver Gerhard  Oliver Gerhard 

  

das südliche Afrika erscheint zurzeit als eine Oase des Friedens inmitten der Vielzahl an politischen Brennpunkten und Krisen in der Welt. Und wenn einer der Politiker der Region doch einmal ins Licht der Öffentlichkeit rückt, wie Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei seinem Besuch in Washington, dann schlägt er sich ganz wacker.
  
Ein Grund mehr, die Länder nördlich des Kaps für die nächste Urlaubsreise ins Auge zu fassen. Zum Beispiel Mauritius, dessen Westen wir hier vorstellen, oder KwaZulu-Natal, wo eine neue Route die großen Natur- und Safari-Highlights verbindet – auch sie ist ein Thema in diesem Newsletter.
  
Viel Spaß beim Lesen!
  
Ihr

   
Oliver Gerhard
Redaktion



   
 

  
  

    Wahrzeichen und Welterbe: Berg Morne Brabant
   

  MAURITIUS: IM WILDEN WESTEN

  

Eingebettet zwischen dem Indischen Ozean und dem markanten Berg Le Morne Brabant bietet die Westküste von Mauritius den perfekten Rahmen für diverse Wassersportarten und Wanderungen mit großartigen Panoramen. Ein Überblick
  
An den Stränden von Le Morne und La Preneuse laden weißer Sand und kristallklares Wasser zum Entspannen ein. Der Strand von Flic en Flac, einer der längsten der Insel, ist ein Hotspot für Taucher. In der Umgebung befinden sich einige der besten Tauchplätze der Region, darunter das faszinierende Snake Reef und die „Cathedral“.
  
Adrenalinjunkies können sich an den weltbekannten Kitesurf-Spots wie „One Eye“ an der Pointe du Morne austoben. Dank konstanter Winde und erstklassiger Wellen gilt dieser Ort als ideal für diese Sportart.
  
Ein Highlight für Naturliebhaber ist der Black River Gorges Nationalpark. Mit seinen über 50 Kilometern markierten Wanderwegen, Wasserfällen und einer reichen Flora und Fauna ist er ein Refugium für endemische Tier- und Pflanzenarten. Hier können Besucher nicht nur wandern, sondern auch seltene Vogelarten und einheimische Tiere wie Wildschweine, Hirsche und Makaken in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
  
Lesen Sie den kompletten Beitrag auf der

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     Wanderweg am Fels: Cliff Walk

PANORAMA ROUTE:

NEUER WANDERWEG

   

  
In der Graskop Gorge in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga wurde ein neuer Wanderweg eröffnet: Der Next-Level-Walk erinnert vom Charakter an einen Klettersteig, kommt jedoch ganz ohne Seil und Klettergurte aus. Er schlängelt sich an der Klippenwand entlang und führt vorbei an Felsformationen, Quellen, hängenden Farnen und wechselnden Ausblicken auf die Schlucht.
 
Im Gegensatz zu dem 2024 eröffneten Cliff Walk, für den Klettergurte und Sicherheitsausrüstung erforderlich sind, geht es bei dieser Strecke um eine entspannte Erkundung des Panoramas. Er führt schließlich über eine Reihe von Treppen und Stegen zum Waldboden, wo der Waldlehrpfad wartet.
  
Die Graskop Gorge Lift Company wurde im Dezember 2017 mit einer Besonderheit eröffnet: Ein speziell angefertigter Aufzug, der die Besucher 51 Meter die Schluchtwand hinunter in den Wald befördert. Seitdem hat sich die Anlage zu einem der dynamischsten Tourismuszentren Südafrikas und zu einem Modell für naturbasierte Entwicklung entwickelt.

  
Die Graskop Gorge liegt an der landschaftlich reizvollen Panorama-Route, in der Nähe des Blyde River Canyon und nur rund eine Autostunde vom Krüger-Nationalpark entfernt. Mehr Infos findet man bei der Lift Company.

  
  
  

  

   


  

    Fotos von Frauen: All the Stories von Franziska Stünkel
   

FOTOGRAFINNEN AUF REISEN

     

Rund 160 Werke von 20 Fotografinnen stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die noch bis 13. Juli in Ingelheim zu sehen ist. Die Aufnahmen umspannen einen zeitlichen Bogen von etwa 100 Jahren. Seit dem frühen 20. Jahrhundert eroberten Fotografinnen allein und unter oft strapaziösen Bedingungen ferne Ziele und hinterließen von diesen Reisen Aufnahmen.
  
Die Schau umfasst drei Themenbereiche: Der erste betrifft Arbeiten, bei denen ein journalistischer Auftrag der Anlass zur Reise gab. Andere Fotografinnen begleiteten archäologische Grabungen oder dokumentierten historische Stätten. Die dritte Gruppe reiste, um eigene künstlerische Projekte zu realisieren.
  
Die Arbeiten erlauben einen Einblick in verschiedene Länder, vermitteln einen Eindruck vom Lebensalltag der Bevölkerung und offenbaren die Vielfalt und Schönheit von Landschaften. Darüber hinaus zeigt die Schau, wie fließend die Grenze zwischen journalistischer Auftragsfotografie und freien künstlerischen Aufnahmen sein kann.
  
Unter den ausgestellten Fotografinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind viele bekannte Namen, zum Beispiel Marianne Breslauer, Gerti Deutsch, Inge Morath, Helga Paris, Barbara Klemm, Herlinde Koelbl und Sybille Bergemann.
  
Die Ausstellung „Neugier, Mut und Abenteuer: Fotografinnen auf Reisen“ ist zu sehen im Kunstforum Ingelheim, Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1. Mehr Infos bei den Internationalen Tagen.

  
  
  

  

   


  

    Mit dem Kanu im Feuchtgebiet: auf der Beach2Bush-Route

QUER DURCH KWAZULU-NATAL

    
Die neue Ezemvelo Beach2Bush Route in der Provinz KwaZulu-Natal eröffnet Reisenden die Möglichkeit, die unterschiedliche Flora und Fauna der Region zu entdecken. Sie führt von den Küstengebieten entlang des Indischen Ozeans bis zum Hluhluwe-iMfolozi-Park, dem ältesten Wildschutzgebiet Afrikas.

  
Unterwegs können Besucher eine Vielzahl von Landschaften erleben, von tropischen Stränden über subtropische Wälder bis hin zu offenen Savannen. Die Route bietet die Möglichkeit, die reiche Tierwelt, darunter die Big Five, in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.
  
Vom Busch geht es weiter an die wilde Küste von St. Lucia zum iSimangaliso Wetland Park, wo Reisende Küstenwälder, Mündungsseen und Sandstrände erkunden können. iSimangaliso gehört zum Weltnaturerbe und ist einer der artenreichsten Orte Südafrikas mit über 6.500 Pflanzen- und Tierarten, darunter Lederschildkröten, Flusspferde und über 500 Vogelarten.
  
 Weitere Infos über die Region bei KZN Wildlife

  
  
  

  

   


  

    Traditionsreich: Wilderness Chitabe Camp

Lodge-News:

Wilderness Chitabe Camp

   

  

Nach einer umfassenden Renovierung hat das seit fast 30 Jahren bestehende Wilderness Chitabe Camp im Okavango Delta wiedereröffnet. Mit acht neu gestalteten, doppelt so großen Gästesuiten wie zuvor, innovativer Kühltechnologie und seinem Engagement für Naturschutz und lokale Gemeinschaften will das Camp ein noch intensiveres Safari-Erlebnis bieten.
   
Ein Alleinstellungsmerkmal des Camps bleibt seine Lage in einer 22.000 Hektar großen privaten Konzession, die an das Moremi-Wildreservat im Südosten des Deltas sowie den Gomoti-Kanal und den Santantadibe-Fluss grenzt. Die Region ist bekannt für ihre hohe Dichte an Raubtieren, darunter Löwen, Wildhunde, Geparde und Leoparden.
  
Die acht neu konzipierten, 113 Quadratmeter großen Gästesuiten – auf erhöhten Stahlplattformen errichtet, um Eingriffe in den Boden zu vermeiden – bestehen aus isolierten Zeltwänden und luftdurchlässigen Dachkonstruktionen. Bei der Inneneinrichtung wurden Materialien wie Holz, Leder und Wolle verwendet.
  
Wilderness Chitabe beteiligt sich unter anderem an einem Forschungsprojekt zu Afrikanischen Wildhunden. Die erhobenen Daten tragen zum Verständnis des Sozialverhaltens, der Verbreitung und der Bestandsentwicklung dieser bedrohten Tierart bei.

  

Der Safari-Anbieter Wilderness informiert über das Chitabe Camp

  
  
  

  

   

  

   

www.sued-afrika.de

   


 

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Redaktion: Oliver Gerhard
  
Fotos: MTPA (Mauritius), Graskop Lift Company (Schluchtenwanderung),

Franziska Stünkel (Ausstellung), KZN Wildlife (Neue Route),

Wilderness (Chitabe Camp)

  

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