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LIEBE LESERINNEN UND LESER,
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Oliver Gerhard
in den Jahren seit der Pandemie bildete das unzureichende Angebot an Flügen ein wesentliches Hindernis für Reisen ins südliche Afrika – mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf das Preisniveau. Seit einiger Zeit können wir aber regelmäßig Verbesserungen in der Anbindung der Region melden. Kürzlich teilte Condor mit, dass es ab dem kommenden Winterflugplan zusätzliche Flüge nach Kapstadt und Johannesburg geben wird. Und nun hat auch Edelweiss Air bekanntgegeben, dass ab Sommer 2026 Flüge nach Windhoek buchbar sind. Das sind gute Nachrichten für Reisende – mehr dazu finden Sie in diesem Newsletter. Viel Spaß beim Lesen! Ihr
Oliver Gerhard Redaktion
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 Millionen Jahre alt: Cango Caves in Südafrika |
SCHÄTZE UNTER DER ERDE
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Die berühmten Sterkfontein Caves der „Wiege der Menschheit“ nahe Johannesburg sind nach zweijähriger Schließung wieder für Besucher geöffnet – und sie sind bei Weitem nicht die einzigen Höhlen-Highlights in Südafrika. Wir stellen die wichtigsten vor. Sterkfontein Caves Ausflug in die Frühgeschichte der Menschheit Die Sterkfontein Caves, Teil des Weltkulturerbes „Wiege der Menschheit“, gehören zu den bedeutendsten Fundstätten prähistorischer Fossilien weltweit. Nach einer mehr als zweijährigen Schließung aufgrund von Überschwemmungsschäden und umfangreichen Sanierungsmaßnahmen sind die Höhlen nun wieder für geführte Touren zugänglich. Die Wiedereröffnung gilt als ein Meilenstein für den südafrikanischen Kulturtourismus. Hier konnten mehr als 700 Fossilienfunde aus der Frühzeit des Menschen verzeichnet werden, darunter die berühmten „Mrs. Ples“ und „Little Foot“, die über zwei Millionen Jahre alt sind. Lesen Sie den kompletten Beitrag auf der
SÜD-AFRIKA Homepage
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 Beliebtes Safari-Ziel: Elefanten am Wasserloch in Kenia
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TROCKENZEIT IN KENIA
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Kenia hat als Safariziel ganzjährig Saison: Die Regenzeit bietet üppiges Grün, Vogelzüge und die Geburt vieler Jungtiere. In der Trockenzeit zwischen Juni und Oktober ist die Vegetation offen und die Tiere versammeln sich an den Wasserstellen. Folgende fünf Orte sind dann besonders sehenswert: Der Inselvulkan Marsabit ist auch zur Trockenzeit eine grüne Oase, in der Elefanten, Büffel, Grévy-Zebras und Netzgiraffen am Kratersee Gof Sokorte Duda oder am Lake Paradise zusammentreffen, ebenso wie etwa 400 Vogelarten. Der Kora-Nationalpark wird vom Tana-Fluss gespeist. Zur Trockenzeit zieht es neben Elefanten, Büffeln, Giraffen und Löwen auch Lesser Kudu und Grant’s Gazellen an die Wasserlöcher vor roter Savannenkulisse. Das Samburu National Reserve ist Heimat sowohl der Big Five als auch der Samburu Special Five, also Netzgiraffe, Grévy-Zebra, Beisa-Oryx, Gerenuk und Somali-Strauß. Zur Trockenzeit versammeln sich viele Tiere am Ewaso Nyiro River. Im Meru-Nationalpark sieht man nicht nur die Big Five am Tarawa-Fluss, sondern auch Aardwolf, Gerenuk und Grévy-Zebra. Die dichten Flusswälder sind zudem Heimat des Pel’s Fischuhus und Fischadlers. Kenias kleinster Park, der Saiwa Swamp-Nationalpark ist gerade einmal drei Quadratkilometer groß und schützt die seltene Sitatunga-Antilope, die hier in direkter Nachbarschaft zu Buschböcken, Waldottern und über 100 Vogelarten lebt.
Insgesamt beheimatet Kenia 65 Schutzgebiete und Marineparks. Eine Übersicht aller sehenswerten Orte mit interaktiver Karte gibt es beim Kenya Tourism Board.
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 Schutz vor Wilderei: Hannah Emde mit den Hörnern von Rhinos |
FASZINATION ERDE: SÜDAFRIKA
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Südafrika ist das Thema in der aktuellen Staffel der Doku-Serie „Terra X: Faszination Erde“, die nun in der Mediathek des ZDF zu sehen ist. Wildtierärztin Hannah Emde findet in der letzten Folge heraus, welche Wege in Südafrika gegangen werden, um die Naturschätze für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Moderatorin trifft darin Ryan Daly, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Verhalten der Haie vor Südafrikas Küsten zu entschlüsseln. Eines der spektakulärsten Naturphänomene ist hier der jährliche „Sardine Run“, ein Magnet für zahlreiche Meeresräuber wie Haie, Delfine oder Wale, die sich am reichen Angebot der Sardinenschwärme bedienen. Hannah Emde untersucht die Herausforderungen, denen sich Südafrika stellen muss. Wieviel Natur gibt es noch und wie lassen sich die Schätze bewahren? Besonders spannend fand sie die Recherche zum Thema Nilkrokodile. Sie dokumentiert, wie fürsorglich die Tiere mit ihrem Nachwuchs umgehen. Weibliche Nilkrokodile transportieren die frisch geschlüpften Jungen im Maul, verteidigen sie gegen Feinde und bewachen ihre Nester mithilfe eines kleinen Vogels, dem Wellentriel. „Das Großartige ist, dass ich als Tierärztin mit einem Forschungsteam mitten im Geschehen sein darf“, sagt die Moderatorin. „Und so kommt es, dass ich mitten in der Nacht in Südafrika auf einem drei Meter großen Nil-Krokodil sitze, um es zu vermessen. Das sind schon aufregende Situationen.“ Emde war darüber hinaus beim „Dehorning“ dabei, dem Abschneiden des Horns eines Nashorns. Die Folge über Südafrika ist in der
Mediathek des ZDF zu sehen.
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 Neues Ziel Windhoek: Edelweiss Air
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NAMIBIA:
NEUE FLUGVERBINDUNG
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Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss baut ihr Langstreckennetz aus und fliegt ab Sommer 2026 auch nach Windhoek. Die Flüge werden saisonal von Juni bis Oktober jeweils montags und freitags nonstop ab Zürich durchgeführt. Die Strecke wird mit dem Airbus A 350 bedient. Die neue Verbindung nach Windhoek ist ab sofort buchbar. Mit der neuen Destination erweitert sich das Angebot von Edelweiss im südlichen Afrika auf vier Destinationen: neben Windhoek sind das Kapstadt, Kilimandscharo und Sansibar. Infos und Buchung bei Edelweiss Air
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 Erfolgreiches Zuchtprogramm: Rhino Momma Project
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LODGE NEWS:
KIFARU LODGE
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Das 2010 gegründete Rhino Momma Project hat sich die Vergrößerung der Breitmaulnashornpopulation in Namibia zum Ziel gesetzt. Das Vorhaben begann mit dem Erwerb eines Bullen und später einer ausgewachsenen Kuh mit ihrem Kalb als Basis eines ehrgeizigen Zuchtprogramms. Das erstreckt sich über ein Gebiet von 32.500 Hektar, in dem Anti-Wilderei-Einheiten, Sicherheitszäune, Kamerafallen und Überwachungsdrohnen rund um die Uhr eingesetzt werden, um die Sicherheit der Nashörner zu gewährleisten. Seit der Geburt des ersten Kalbes 2013 wurden im Rahmen des Projekts bis Mitte 2024 mehr als 160 Nashörner geboren. Neben der Zucht werden auch Strategien zur Bekämpfung der Wilderei umgesetzt, darunter das regelmäßige Beschneiden des Horns, um die Nashörner für Wilderer weniger attraktiv zu machen. Dieses Verfahren ist schnell und schmerzlos für das Nashorn, verursacht aber erhebliche Kosten für das Projekt. Zu den Förderern gehört die Kifaru Luxury Lodge, die es ihren Gästen ermöglicht, das Projekt und die Tiere zu erleben – so kann man in kleinen Gruppen beim Enthornen dabei sein. Kifaru bedeutet „Nashorn“ auf Suaheli, und die Hoffnung für diese Lodge war, dass sie nachhaltige Mittel aus dem Tourismussektor für das Projekt generieren würde.
Mehr Infos über das Projekt und damit verbundene Exkursionen findet man bei der Kifaru Lodge.
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Redaktion: Oliver Gerhard Fotos: Cango Caves (Höhlen), Kenya Tourism Board (Kenia),
Oliver Roetz (Terra X), Edelweiss Air (Windhoek-Flüge),
Kifaru Lodge (Nashörner)
SÜD-AFRIKA Magazin - Redaktion Newsletter
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