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LIEBE LESERINNEN UND LESER,
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Oliver Gerhard
der Jahreswechsel ist immer die Zeit der Rückblicke und Bilanzen. In den letzten Wochen haben uns daher viele Nachrichten über die positive Entwicklung von Besucherzahlen und Flugverkehr sowie Erfolgen in den Naturschutzbemühungen im südlichen Afrika erreicht. Wir freuen uns, dass die Region so stabil in die Zukunft blickt und unter Reisenden populärer ist denn je. Die hohe Zahl der Besucher schlägt sich auch in einem wachsenden Reiseangebot und einer Verbesserung der Infrastruktur nieder – auch für Spezialinteressen wie das Golfen, um das es in diesem Newsletter geht. Viel Spaß beim Lesen! Ihr
Oliver Gerhard Redaktion
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 Putten mit Meerblick: Golfplatz in Knysna |
SÜDAFRIKA FÜR GOLFER
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Der Sommer am Kap ist auch die Hochsaison für Golfer. Rund 500 Golfplätze im Land und eindrucksvolle Landschaften machen Südafrika zu einem beliebten Ziel für Profis und Freizeitgolfer. Ein weiterer Pluspunkt ist gute Preis-Leistungs-Verhältnis: Greenfees liegen oft unter dem europäischen Durchschnitt – viele Topplätze sind für unter 60 Euro pro Runde spielbar. Jedes Jahr im Dezember trifft sich die südafrikanische Golfszene bei der Nedbank Golf Challenge in Sun City. Als eines der führenden Profi-Events des Kontinents zieht es Spieler aus aller Welt an. Im März 2026 wird erstmals auf dem afrikanischen Kontinent das bekannte LIV Golf Turnier im The Club at Steyn City in Johannesburg ausgetragen. Südafrikas Golfplätze erzählen Geschichten und spiegeln unterschiedliche Facetten des Landes wider. Steyn City setzt auf modernen Luxus: Die 18 Löcher, entworfen vom Team um Jack Nicklaus, verteilen sich entlang des Jukskei River durch weitläufige Parklandschaften. Breite Fairways, harmonische Wasserflächen und 75 Bunker machen den Platz interessant. Lesen Sie mehr über die Golfplätze am Kap auf der
SÜD-AFRIKA Website.
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 Neues Einkommen: Field to Fork |
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„FIELD TO FORK“ IN TANSANIA
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Ein neues Projekt der TUI Care Foundation will 2.700 Unternehmerinnen und Unternehmer – davon 80 Prozent Frauen – in regenerativer Landwirtschaft, Unternehmertum und Klimaresilienz schulen. Die Produkte der meist von Frauen geführten Bauernhöfe sollen Hotels versorgen. Geplant sind außerdem Farmtouren. Das Ökosystem der Serengeti zieht jährlich fast eine Million Touristen an. Dennoch lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der Region unter der Armutsgrenze. Die Gemeinden kämpfen mit dem Klimawandel und Ernteausfällen durch Wildtiere. Frauen sind besonders betroffen, da ihnen häufig der Zugang zu Bildung, Finanzierung und einem stabilen Einkommen fehlt. Das Field-to-Fork-Projekt will Frauen deshalb durch nachhaltige Landwirtschaft und Tourismus stärken. Die Teilnehmerinnen erhalten Schulungen in regenerativer Landwirtschaft, Klimaresilienz und unternehmerischen Fähigkeiten. Darüber hinaus wird die Gründung oder Erweiterung von Kleinstunternehmen unterstützt. Das Projekt konzentriert sich auf Bereiche wie Sonnenblumenverarbeitung, Imkerei und Geflügelzucht. Das Projekt unterstützt Frauen beim Aufbau nachhaltiger Unternehmen, die ihre Produkte an Hotels und Reiseveranstalter liefern. Zudem entwickelt das Projekt ein „Field to Fork”-Tourismuskonzept, das Farmtouren anbietet und das die lokale Kultur fördert. Am Fuße des Kilimandscharo ermöglichen diese Erlebnisse den Besuchern, die landwirtschaftlichen Traditionen und das Gemeinschaftsleben Tansanias kennenzulernen. Weitere Informationen über dieses und weitere Projekte findet man bei der TUI Care Foundation.
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 Unter Beobachtung: Leopard mit Kamerafalle |
NEUE TOUREN DER AFRICAT-STIFTUNG
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Die Naturschutzorganisation AfriCat und das Okonjima Nature Reserve zwischen Windhoek und dem Etosha-Nationalpark verändern ihre Ausrichtung und bieten zwei neue Erlebnisse an, bei denen man der Tierwelt näherkommen und dabei viel über die Naturschutzforschung und die wissenschaftliche Arbeit von AfriCat erfahren kann. Das AfriCat Carnivore Care Centre ist seit Anfang 2026 geschlossen, Besuche im Tageszentrum sind nicht mehr möglich. Nach Jahrzehnten, in denen hier Einblicke in die Rettung von Großkatzen möglich waren, gehen die letzten Geparden, Löwen und Leoparden aus diesem Projekt „in Rente“, stattdessen gibt es zwei neue Programme. Eine neue Tour begibt sich auf die Spuren der Braunen Hyänen. Beim zweiten Angebot können Besucher ab Juli 2026 an „Into AfriCat – Behind the Science“ teilnehmen, eine knapp dreistündige Führung, die einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von AfriCat erlaubt. Auch das Informationszentrum, in dem man mehr über Mission, Forschungsmethoden und Naturschutzziele von AfriCat erfährt, wird bis dahin neu gestaltet. Mehr über die neuen Touren und die AfriCat-Stiftung finden Sie auf der SÜD-AFRIKA Website.
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 Einst Mission, heute Landhotel: King’s Grant |
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LODGE-NEWS: MISSIONSGUT KING’S GRANT
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Das 1896 gegründete Trappisten-Missionsgut King’s Grant in den Hügeln von Ixopo südwestlich von Durban wurde in ein idyllisches Country Retreat mit 14 Gästezimmern verwandelt. Rote Backsteingebäude, eine historische Kapelle, üppige Gärten und eine aktive Farm versetzen zurück in die Vergangenheit. Die Trappistenmönche hatten hier einen Bauernhof erworben, um einen Selbstversorgerbetrieb mit einer Ziegelei, einer Molkerei und einer Maismühle aufzubauen. Er sollte 200 Jungen im benachbarten St. Mary's Seminary mit Maismehl, Milch, Obst, Eiern, Honig, Gemüse und Fleisch versorgen. Heute erkunden Gäste die historische Mühle, genießen Gourmetküche im Restaurant St. Isidore’s, lassen sich kreativ inspirieren oder nutzen King’s Grant als Ausgangspunkt für den Trappist Trail. Dieser Wanderweg führt über 90 Kilometer und ermöglicht Touren mit Übernachtungen in Missionsstationen und Gästehäusern. Mehr Details über das Landgut und Restaurant findet man auf der Website von King’s Grant.
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 Mehr Flüge: Airport von Luanda |
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FLUGVERKEHR IM AUFWIND
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Die afrikanische Luftfahrt erlebt einen Aufschwung, dank steigender Nachfrage und Investitionen in moderne Infrastruktur. Laut der International Air Transport Association (IATA) verzeichneten afrikanische Airlines im dritten Quartal 2025 eine Nachfragesteigerung von über sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Angola investiert in seine internationale Anbindung. Mit dem Dr. António Agostinho Neto International Airport verfügt das Land über ein neues Luftfahrtdrehkreuz, das die globale Erreichbarkeit der Hauptstadt Luanda verbessert. Der Flughafen ist für eine Jahreskapazität von bis zu 15 Millionen Passagieren ausgelegt.
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Redaktion: Oliver Gerhard Fotos: South African Tourism (Golf), AfriCat (AfriCat),
TUI Care Foundation (Field to Fork), King’s Grant (Missionsgut),
TAAG (Flugverkehr)
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