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LIEBE LESERINNEN UND LESER,
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Oliver Gerhard
pünktlich zu den heißen Sommertagen nehmen wir Sie diese Woche gleich zweimal mit ins südliche Afrika: Am kommenden Freitag erscheint auch die neue Printausgabe des SÜD-AFRIKA Magazins. Darin stellen einige unserer langjährigen Autorinnen und Autoren ihre Lieblingsziele vor – und erzählen bei dieser Gelegenheit auch mehr über ihren persönlichen Bezug zur Region. Einer der Kollegen berichtet, dass er immer nervös wird, wenn er länger in einem Safari-Wagen sitzen muss, und lieber zu Fuß oder mit dem Mountainbike in die Wildnis aufbricht. Er liegt damit voll im Trend, denn immer mehr Reisende möchten unterwegs an sportlichen Events teilnehmen – ein Thema in diesem Newsletter. Viel Spaß beim Lesen! Ihr
Oliver Gerhard Redaktion
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 Vor der Kulisse des Tafelbergs: Cape Town Marathon |
AFRIKA ALS REISEZIEL FÜR SPORTLER
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Im südlichen und östlichen Afrika wächst der Trend zu Sport- und Aktivreisen – oft in Kombination mit Veranstaltungen wie Marathons oder naturschutzorientierten Lauf-Events. Reisende haben die Wahl zwischen einer Fülle von professionell organisierten Sportveranstaltungen – von beliebten Klassikern bis zu Newcomern und Geheimtipps. Südafrika hat sich als eine der führenden Destinationen für Sporttourismus in Afrika etabliert. Im vergangenen Jahr fanden hier 138 Marathon- und Ultralaufveranstaltungen statt. Der Comrades Marathon in KwaZulu-Natal, laut Guinness World Records der älteste und größte Ultramarathon der Welt, zog 2025 mehr als 22.000 Läuferinnen und Läufer an. Auch Kapstadt gehört zu den Hotspots für Marathon-Tourismus. Der Cape Town Marathon steht als erstes Lauf-Event in Afrika kurz vor der Aufnahme in die Serie der World Marathon Majors. Im Rahmen der großen Lauf-Events werden auch kürzere Distanzen angeboten, die den Fokus auf Community und gemeinsames Erleben legen, wie etwa der fünf beziehungsweise zehn Kilometer lange Peace Run. Lesen Sie den kompletten Beitrag auf der SÜD-AFRIKA Homepage.
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 Weniger Wilderei: Nashörner in Namibia |
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NAMIBIA: BILANZ IM TIERSCHUTZ
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Das namibische Umweltministerium hat seinen neuesten Bericht zum Wildtierschutz veröffentlicht, in dem es eine positive Bilanz im Kampf gegen Wilderei zieht. Demnach ist die Zahl aller registrierten Fälle von Wildtierkriminalität in den letzten fünf Jahren von 468 im Jahr 2021 auf 231 im Jahr 2025 zurückgegangen Die Zahl der wegen Wildtierkriminalität festgenommenen Verdächtigen ging im gleichen Zeitraum ebenfalls um rund 50 Prozent zurück. Der Trend ist auch bei den drei besonders wertvollen Artengruppen zu beobachten: Pangolin, Elefant und Nashorn. So ist die Beschlagnahme von Pangolinen von 130 im Jahr 2019 auf 19 im vergangenen Jahr zurückgegangen. Auch die Wilderei an Nashörnern hat deutlich abgenommen. Im Jahr 2025 wurde mit 41 Tieren die geringste Zahl an gewilderten Nashörnern der letzten elf Jahre verzeichnet. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Blue Rhino Task Team, eine nationale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung, aber auch für Datenmanagement und Analyse. Die vielleicht größte Herausforderung ist zurzeit noch die Zeitspanne zwischen Festnahme und Strafverfolgung: Zu viele Verdächtige verbringen viel zu lange in Untersuchungshaft, während sie auf ihren Prozess warten, und der Rückstau wächst von Jahr zu Jahr.
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 Einzigartiges Safari-Erlebnis: Elefanten am Hoanib |
LESERFOTO: ELEFANTENBEGEGNUNG
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Das SÜD-AFRIKA Magazin erhält viele Fotos, Briefe und Geheimtipps seiner Leserinnen und Leser. Wir teilen dieses Feedback und die wertvollen Informationen nicht nur in der gedruckten Ausgabe, sondern auch auf unserer Facebook-Seite und hier im Newsletter. In dieser Ausgabe erzählen Peter und Ingrid Glaubitz aus Erlangen von einer besonderen Tierbegegnung: Die Faszination Namibias und unsere häufigen Reisen dorthin führen immer wieder zu tollen Erlebnissen – besonders auf den nicht so touristischen Wegen. Im Hoanibtal in der Nähe von Warmquelle an der C 43 Richtung Sesfontein sind wir bei unserer Tour am späten Nachmittag auf diese drei wüstenangepassten Elefanten gestoßen, die sich ihr Futter in der kargen Landschaft suchten. Mit gebührendem Abstand konnten wir ihnen bei ihrem Weg zum wenig Wasser führenden Fluss in die Khowaribschlucht folgen. Die trockenen Äste hatten sie anscheinend durstig gemacht. Was uns völlig verwunderte, war die Gelassenheit der Elefanten genauso wie die Entspanntheit der Menschen in Warmquelle, als die Elefanten am Ort vorbeizogen. Es schien eine Art von gegenseitigem Vertrauen zu existieren. Einsendungen für die Leserseiten können Sie per Mail an redaktion@sued-afrika.de schicken, Fotos digital und in hoher Auflösung – mit kleiner Entstehungsgeschichte.
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 Demnächst wieder in Windhoek: Maschine von Condor |
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WINDHOEK:
NEUE DIREKTFLÜGE
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Namibia kämpft seit der Pandemie mit einem knappen und teilweise entsprechend teuren Flugangebot. Nun hat die Fluggesellschaft Condor angekündigt, dass sie ab Sommer 2027 wieder Direktflüge ab Frankfurt in die namibische Hauptstadt anbieten wird. Die neue Strecke wird ab Ende Juni 2027 dreimal wöchentlich bedient, mit Abflügen ab Frankfurt dienstags, donnerstags und samstags. Die Rückflüge ab Windhoek finden jeweils am Folgetag, also mittwochs, freitags und sonntags statt. Windhoek war zuletzt von November 2014 bis 2021 Teil des Condor-Streckennetzes. „Namibia zählt seit vielen Jahren zu den gefragten Fernreisezielen deutscher Urlauber. Mit dieser Direktverbindung und unserer modernen Airbus A330neo Flotte schaffen wir für Urlauber sowie für Reiseveranstalter ein attraktives Angebot“, sagte Peter Gerber, CEO von Condor. Neben Windhoek sind bei Condor weitere erste Ziele des Sommerflugplans 2027 buchbar. Das vollständige Angebot folgt sukzessive. Tickets sind direkt bei Condor sowie im Reisebüro buchbar.
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 Bestens bewacht: Schildkröte an der Küste KwaZulu-Natals |
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LODGE-NEWS:
SCHULE FÜR NATURFÜHRER
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Zwei Lodges im Hluhluwe-iMfolozi-Park und an der iSimangaliso-Küste Südafrikas wollen den Tourismus mit dem Naturschutz und der Unterstützung der lokalen Bevölkerung verbinden. Im Mittelpunkt steht eine neue Schule, die arbeitslose Jugendliche zu Naturführern ausbildet. Im südafrikanischen Tourismus ist die Kluft zwischen luxuriöser Gastlichkeit und der Armut der umliegenden Gemeinden oft groß. Die von Isibindi Africa Lodges betriebene Rhino Ridge Safari Lodge und die Thonga Beach Lodge rekrutieren daher 90 Prozent der Mitarbeiter aus den angrenzenden Gemeinden. Das Aushängeschild dieser Initiative ist die neu gegründete Isibindi Guide Training School. Diese bildet arbeitslose Jugendliche aus der Region zu Naturführern aus und will ihnen damit einen direkten Karriereweg vom Dorf zur Lodge bieten. Dabei sollen die Menschen, die an den Rändern der Parks leben, den Gästen die Geschichte ihrer Orte näherbringen. In der Rhino Ridge Safari Lodge in Afrikas ältestem Wildreservat Hluhluwe-iMfolozi steht der Schutz der Nashörner im Vordergrund. Die Lodge stellt der Anti-Wilderer-Einheit von Ezemvelo KZN Wildlife Ausrüstung und logistische Unterstützung zur Verfügung. An der Küste von Mabibi engagiert sich die Thonga Beach Lodge in der Finanzierung von Meereswächtern, welche die Felsenbecken und traditionellen Nistplätze der Schildkröten schützen, sowie in Investitionen in die Mabibi-Grundschule durch Infrastrukturprojekte, Lehrergehälter und Ernährungsprogramme. In der Herbstausgabe des SÜD-AFRIKA Magazins finden Sie eine ausführliche Reportage über den Hluhluwe-iMfolozi-Park. Mehr Infos über die Lodges und Projekte gibt es bei Isibindi.
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Redaktion: Oliver Gerhard Fotos: Mark Sampson/Cape Town Marathon (Sport),
Matthias Wesselmann/Unsplash (Naturschutz),
Peter und Ingrid Glaubitz (Leserfoto), Condor (Flugverbindung),
Isibindi (Lodge-News)
SÜD-AFRIKA Magazin - Redaktion Newsletter
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